Online-Diskussion: Besteht die Europäische Union den Corona-Stresstest?

In unserer neuen Webinar-Reihe „Leben und Arbeiten in Zeiten von Corona“ möchten wir als Gewerkschaft GPA der Frage nachgehen, welche Lehren aus der Corona-Krise zu ziehen sind – für uns als Gewerkschaft, für BetriebsrätInnen aber auch für die Politik. Mit ExpertInnen aus verschiedenen Disziplinen werden dabei aktuelle Themenfelder rund um Corona näher beleuchtet.

Im Fokus der zweiten Online-Diskussion:
Besteht die Europäische Union den Corona-Stresstest?
Donnerstag, 28. Jänner 2021, 14:00 bis 15:30 Uhr

Die Corona-Pandemie ist für die Europäische Union zum größten Stresstest ihrer Geschichte geworden. Die Politik steht dabei vor den schwierigen Aufgaben ökonomische Sachzwänge und politische Spannungen zu meistern, ohne dabei das Vertrauen der BürgerInnen in die Europäische Gemeinschaft zu verlieren. Dabei stehen die Mitgliedsstaaten vor der zentralen Frage: Rückt Europa in der Krise zusammen oder kommt es zu einem Erosionsprozess?

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Suchtprävention in Coronazeiten (Webinar-Doku)

Mit der Corona-Krise haben sich auch die psychischen Belastungen bei der Arbeit verschärft. Auf soziale Isolation, Stress im Homeoffice, Doppelbelastung aufgrund von Homeschooling oder generelle Zukunftsängste reagieren ArbeitnehmerInnen oft, indem sie vermehrt zu Alkohol, Medikamenten oder anderen psychoaktiven Stoffen greifen.

Alkohol und andere Suchtmittel verursachen in so gut wie allen Betrieben Schwierigkeiten, sind zugleich aber nach wie vor ein großes Tabu-Thema oder werden als Privatsache angesehen. Meist werden Probleme lange ignoriert, in akuten Situationen wird oftmals über-reagiert, gezielte Prävention gibt es nur selten. Diese Herangehensweisen beeinträchtigen nicht nur die suchterkrankten bzw. suchtauffälligen KollegInnen selbst, sondern letztlich die gesamte Belegschaft.

Die aktuelle Corona-Situation trägt dazu bei, dass solche Defizite vermehrt an den Tag treten, bzw. sich weiter verschärfen. In diesem Webinar der Gewerkschaft GPA beleuchteten die beiden Vortragenden, Andrea Lins-Hoffelner (Institut für Suchtprävention der Sucht und Drogenkoordination Wien) und Isabel Koberwein (Grundlagenabteilung in der Gewerkschaft GPA) über die allgemeine Behandlung des Themas „Sucht und Arbeitswelt“ hinaus v.a. auch die akuten Corona-Auswirkungen auf das Suchtverhalten. Weiterlesen

Nachlese: Online-Diskussion: Koste es, was es wolle: Heute investieren. Und morgen?

Mit einer Online-Diskussionsreihe unter dem Titel „Leben und Arbeiten in Zeiten von Corona“ wird die Gewerkschaft GPA in den kommenden Monaten die politische Debatte um die Corona-Krise begleiten, Analysen liefern und mögliche Perspektiven für Zivilgesellschaft und Gewerkschaften aufzeigen.

Dabei wollen wir alle paar Wochen einen aktuellen Hot-Spot in diesen so herausfordernden Pandemie-Zeiten in den Mittelpunkt einer politischen Diskussion stellen. Und dabei auch der Frage nachgehen, welche Lehren aus der Krise zu ziehen sind: für uns als Gewerkschaft, für BetriebsrätInnen und für die Politik.

Den Startschuss für diese Serie bildete moderierte Diskussion im Rahmen einer Online-Veranstaltung am 14. Dezember 2020 unter dem Motto „Koste es, was es wolle: Heute investieren. Und morgen?“

Im Zentrum dabei die Folgen der Corona-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt.

Dazu diskutierten auf Einladung der Gewerkschaft GPA die folgenden drei WirtschaftsexpertInnen:

  • David Mum (Ökonom und Mitglied der Bundesgeschäftsführung in der Gewerkschaft GPA)
  • Michaela Schmidt (Leiterin der Abteilung Wirtschaftspolitik in der AK Salzburg)
  • Oliver Picek (Senior Economist, Momentum Institut)

Diskutiert wurden insbesondere folgende Frage:

  • Was sind im Vergleich zu vergangenen Wirtschaftseinbrüchen die Besonderheiten der sog. Corona-Krise und was ist dabei am besorgniserregenden?
  • Wen retten die Corona-Hilfsmaßnahmen und wer zahlt drauf? Oder anders: Was ist von den gewaltigen Investitionen zu halten, die im letzten halben Jahr unter dem Titel „Koste es, was es wolle“ getätigt wurden?
  • Sind sie Ausdruck guter Krisenpolitik oder wären nicht ganz andere Schwerpunkte angesagt, um nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die Menschen abzusichern.
  • Was muss geschehen, dass nicht wieder die Arbeitnehmer/innen, die Pensionist/innen, Arbeitslose u.a. die weniger haben die Zeche zahlen?
  • Wie schaut guter Schuldenabbau aus, der verteilungsgerecht ist und somit Ungleichheiten nicht noch größer werden lässt?

Zusammenfassung unter folgendem Link:

Bericht zur Online-Diskussion „Koste es was es wolle. Heute investieren – und morgen?“

von Christof Mackinger, KOMPETENZ-Online am 17.12.2020

Vorschau:

  • Am 28. Jänner von 14.00-15.30 geht die Veranstaltungsserie der Gewerkschaft GPA „Leben und Arbeiten in Zeiten von Corona“ in ihre zweite Runde.
  • Dann wird diskutiert: „Besteht die Europäische Union den Corona-Stresstest?“

Weiterführende Links zu Beiträgen der Vortragenden:

Michaela Schmidt

Oliver Picek

David Mum

Online-Diskussion: Koste es, was es wolle: Heute investieren. Und morgen?

In unserer neuen Webinar-Reihe „Leben und Arbeiten in Zeiten von Corona“ möchten wir als Gewerkschaft GPA der Frage nachgehen, welche Lehren aus der Corona-Krise zu ziehen sind – für uns als Gewerkschaft, für BetriebsrätInnen aber auch für die Politik. Mit ExpertInnen aus Gewerkschaft, Wissenschaft und politischem Engagement werden dabei aktuelle Themenfelder rund um Corona näher beleuchtet.

Im Fokus der ersten Online-Diskussion:
„Koste es, was es wolle: Heute investieren. Und morgen?“
Montag, 14. Dezember 2020, 14:00 bis 15:30 Uhr Weiterlesen

Follow-Up: Home-Office und was Covid-19 damit zu tun hat (Webinar)

Die Arbeit im Home-Office ist gekommen, um zu bleiben. Home-Office kann jedoch nur dann gut und unter fairen Bedingungen funktionieren, wenn niemand gezwungen wird, von zu Hause aus zu arbeiten – es braucht also Freiwilligkeit bei der Einrichtung von Home-Office-Arbeitsplätzen und eine entsprechende arbeitsrechtliche Absicherung zum Schutz der Beschäftigten. Außerdem müssen BetriebsrätInnen bei der Einführung von Home-Office jedenfalls mitbestimmen und somit mitgestalten können. Ihnen kommt also eine besonders wichtige Aufgabe zu, wenn es darum geht, faire Regeln für die Arbeit von zu Hause aus festzulegen.

Foto: Unsplash

Ebenso wichtig wie gesetzliche Regelungen ist jedoch die betriebliche Ebene. Jedenfalls empfehlenswert ist der Abschluss einer Betriebsvereinbarung. Wir haben im Sommer 2020 ca. 2.000 BetriebsrätInnen zu ihren Erfahrungen mit der Arbeit im Home-Office online befragt und auf der Grundlage der Ergebnisse eine umfangreiche Muster-Betriebsvereinbarung entwickelt. Die Broschüre mit dem Titel „Irgendwie – irgendwo – irgendwann.“ bietet zusätzlich die Möglichkeit zur intensiven und detailreichen Auseinandersetzung mit den rechtlichen und sozialen Herausforderungen der mobilen Arbeit. Im Webinar werden aktuelle Regelungsansätze, die wesentlichen Ergebnisse der Umfrage sowie die Inhalte der aktuellen Muster-Betriebsvereinbarung vorgestellt und diskutiert.

Wir bieten dafür zwei Termine an:

1. Termin: Donnerstag, 26. November 2020, 10:00 – 11:30 Uhr
Anmeldung unter diesem Link möglich
(beschränkte Anzahl an TeilnehmerInnen)

2. Termin: Dienstag, 1. Dezember 2020, 14:00 – 15:30 Uhr
Anmeldung unter diesem Link möglich
(beschränkte Anzahl an TeilnehmerInnen)

Bitte nur zu einem Termin anmelden (Vortrag und Inhalt sind bei jedem Webinar dieselben). Anmeldungen sind ausschließlich über den jeweiligen Link möglich.

Zielgruppe: TeilnehmerInnen der bisherigen Webinare zum Thema Home-Office (Follow-Up)

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