Umgang mit Sucht am Arbeitsplatz (Webinar-Dokumentation)

Infos zu Sucht, Ansätze und rechtliche Grundlagen zur betrieblichen Prävention

Die anhaltende Pandemie bedeutet auch eine Zunahme psychischer Arbeitsbelastungen. Mehr Stress, höherer Leistungsdruck und die in so gut wie allen Branchen bestehende Personalknappheit tragen dazu bei, dass ArbeitnehmerInnen vermehrt zu Alkohol, Medikamenten oder anderen psychoaktiven Stoffen greifen. Aktuelle Studien verdeutlichen diese Entwicklung. Gleichzeitig wird Sucht oftmals als Privatsache angesehen und ist in den meisten Betrieben ein Tabuthema. Probleme werden lange ignoriert, in akuten Situationen werden nicht selten überschießende Konsequenzen gezogen und vorausschauende Präventionsarbeit kommt meistens zu kurz. Weiterlesen

Online-Diskussion: Die verlorene Generation – junge Menschen in der Coronakrise

In unserer Webinar-Reihe „Leben und Arbeiten in Zeiten von Corona“ möchten wir als Gewerkschaft GPA der Frage nachgehen, welche Lehren aus der Coronakrise zu ziehen sind – für uns als Gewerkschaft, für BetriebsrätInnen aber auch für die Politik. Mit ExpertInnen aus verschiedenen Disziplinen werden dabei aktuelle Themenfelder rund um Corona näher beleuchtet.

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Im Fokus der dritten Online-Diskussion:
Die verlorene Generation – junge Menschen in der Coronakrise
Donnerstag, 25. Februar 2021, 14:00 bis 15:30 Uhr

Die Finanzkrise von 2007 zerstörte die Lebensentwürfe vieler junger Menschen und traf dabei jene besonders hart, die am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn standen. Den heute unter 25-Jährigen droht nun durch die Corona-Pandemie ein ähnliches Schicksal.

Wer beim Berufseinstieg keinen Job findet, hat auch danach ein höheres Risiko, von Arbeitslosigkeit betroffen zu sein. Neben den finanziellen Auswirkungen sind auch soziale Folgen spürbar: „Keinen Job zu haben, heißt für junge Menschen, keine Perspektive zu haben und vermittelt ihnen das Gefühl, nicht gebraucht zu werden. Ein sozialer Abstieg ist damit für viele vorprogrammiert“, warnte ÖGJ-Bundesvorsitzende Susanne Hofer.

Auch Bernhard Heinzlmaier sieht durch Corona eine große Zäsur für junge Menschen. Dieser „Schock“, so der Jugendforscher gegenüber dem STANDARD, stelle eine signifikante kollektive Generationserfahrung dar, die das Werte- und Normensystem nachhaltig prägen werde.

Welche politischen und gesellschaftlichen Schritte sind also notwendig, um jungen Menschen Sicherheit und eine gute Zukunft zu ermöglichen?

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Nachlese: Besteht die Europäische Union den Corona-Stresstest?

Mit der Online-Diskussionsreihe „Leben und Arbeiten in Zeiten von Corona“ begleitet die Gewerkschaft GPA die politische Debatte um die Corona-Krise, liefert Analysen und zeigt mögliche Perspektiven für Zivilgesellschaft und Gewerkschaften auf.

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Im Fokus der zweiten Online-Diskussion stand die Frage „Besteht die Europäische Union den Corona-Stresstest?“ Die Pandemie hat zu massiven Herausforderungen in sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht geführt. Dazu kommt das Spannungsverhältnis zwischen nationalstaatlichen Maßnahmen und der Erwartungshaltung hinsichtlich einer europäischen Gesamtlösung. Dazu diskutierten die folgenden ExpertInnen:

  • Evelyn Regner, Abgeordnete zum Europäischen Parlament
  • Oliver Röpke, Leiter des ÖGB-Europabüros und Vorsitzender der Arbeitnehmergruppe im Europäischen Wirtschaft- und Sozialausschuss
  • Paul Schmidt, Generalsekretär der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik (ÖGfE)
  • Moderation: Sophia Reisecker, Leiterin der Abteilung Europa, Konzerne und internationale Beziehungen in der Gewerkschaft GPA

Einen ausführlichen Veranstaltungsbericht von Christof Mackinger ist auf KOMPETENZ-online zu finden.

Weiterführende Links

Online-Diskussion: Besteht die Europäische Union den Corona-Stresstest?

In unserer neuen Webinar-Reihe „Leben und Arbeiten in Zeiten von Corona“ möchten wir als Gewerkschaft GPA der Frage nachgehen, welche Lehren aus der Corona-Krise zu ziehen sind – für uns als Gewerkschaft, für BetriebsrätInnen aber auch für die Politik. Mit ExpertInnen aus verschiedenen Disziplinen werden dabei aktuelle Themenfelder rund um Corona näher beleuchtet.

Im Fokus der zweiten Online-Diskussion:
Besteht die Europäische Union den Corona-Stresstest?
Donnerstag, 28. Jänner 2021, 14:00 bis 15:30 Uhr

Die Corona-Pandemie ist für die Europäische Union zum größten Stresstest ihrer Geschichte geworden. Die Politik steht dabei vor den schwierigen Aufgaben ökonomische Sachzwänge und politische Spannungen zu meistern, ohne dabei das Vertrauen der BürgerInnen in die Europäische Gemeinschaft zu verlieren. Dabei stehen die Mitgliedsstaaten vor der zentralen Frage: Rückt Europa in der Krise zusammen oder kommt es zu einem Erosionsprozess?

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Suchtprävention in Coronazeiten (Webinar-Doku)

Mit der Corona-Krise haben sich auch die psychischen Belastungen bei der Arbeit verschärft. Auf soziale Isolation, Stress im Homeoffice, Doppelbelastung aufgrund von Homeschooling oder generelle Zukunftsängste reagieren ArbeitnehmerInnen oft, indem sie vermehrt zu Alkohol, Medikamenten oder anderen psychoaktiven Stoffen greifen.

Alkohol und andere Suchtmittel verursachen in so gut wie allen Betrieben Schwierigkeiten, sind zugleich aber nach wie vor ein großes Tabu-Thema oder werden als Privatsache angesehen. Meist werden Probleme lange ignoriert, in akuten Situationen wird oftmals über-reagiert, gezielte Prävention gibt es nur selten. Diese Herangehensweisen beeinträchtigen nicht nur die suchterkrankten bzw. suchtauffälligen KollegInnen selbst, sondern letztlich die gesamte Belegschaft.

Die aktuelle Corona-Situation trägt dazu bei, dass solche Defizite vermehrt an den Tag treten, bzw. sich weiter verschärfen. In diesem Webinar der Gewerkschaft GPA beleuchteten die beiden Vortragenden, Andrea Lins-Hoffelner (Institut für Suchtprävention der Sucht und Drogenkoordination Wien) und Isabel Koberwein (Grundlagenabteilung in der Gewerkschaft GPA) über die allgemeine Behandlung des Themas „Sucht und Arbeitswelt“ hinaus v.a. auch die akuten Corona-Auswirkungen auf das Suchtverhalten. Weiterlesen