Zum Weiterleiten: öffentliche Online-Diskussion „Millionärssteuer JETZT“!

In einer Aktionswoche, die am kommenden Montag, den 1. März startet, wollen wir als Gewerkschaft GPA breit diskutieren, wer die enormen Kosten tragen soll, die zur Bewältigung der aktuellen Krise in Folge der Corona-Pandemie einhergehen. Unsere Botschaft ist klar: Es liegt v.a. auch an uns als Gewerkschaft dafür zu sorgen, dass nicht wieder die ArbeitnehmerInnen, die ohnehin schon 80 Prozent des Steueraufkommens zahlen, zum Handkuss kommen.

Um die Forderung nach einem gerechten Beitrag der Superreichen breit unter die Leute zu bringen, brauchen wir auch deine Unterstützung: Alle Betriebsrätinnen und Betriebsräte haben kürzlich ein Info-Mail mit ersten Informationen zu dieser Aktionswoche zugesandt bekommen.

Bitte unterstütze uns, diese Info auch in deinem Betrieb zu verbreiten. Materialen zum Download findest du hier: ZUM DOWNLOAD

Darüber hinaus ersuchen wir dich,  auch deine Kolleginnen und Kollegen im Betrieb zu folgender Online-Diskussion der Gewerkschaft GPA einzuladen (Bitte um Zusendung der nachstehenden Ausschreibung, inkl. den unten bei den Terminen beigefügten Registrierungslinks):

Wir zahlen diese Krise nicht. – Millionärssteuer: wann, wenn nicht jetzt!
Die Gewerkschaft GPA lädt zu einer Online-Diskussion mit

  • Barbara Teiber, Vorsitzende der Gewerkschaft GPA – Eröffnung
  • Oliver Picek, Chef-Ökonom des Momentum-InstitutsVortrag
  • David Mum, Leiter der Grundlagenarbeit in der Gewerkschaft GPA – Diskussion

Wir bieten zwei Termine:

1. Termin: Mi., 03. März 2021, 15:30 -17:00 Uhr
Registrierung für diesen Termin unter diesem Link

2. Termin: Do., 04. März 2021, 15:30 -17:00 Uhr
Registrierung für diesen Termin unter diesem Link

Worum geht’s? Weiterlesen

Online-Diskussion: Die verlorene Generation – junge Menschen in der Coronakrise

In unserer Webinar-Reihe „Leben und Arbeiten in Zeiten von Corona“ möchten wir als Gewerkschaft GPA der Frage nachgehen, welche Lehren aus der Coronakrise zu ziehen sind – für uns als Gewerkschaft, für BetriebsrätInnen aber auch für die Politik. Mit ExpertInnen aus verschiedenen Disziplinen werden dabei aktuelle Themenfelder rund um Corona näher beleuchtet.

Foto: Unsplash

Im Fokus der dritten Online-Diskussion:
Die verlorene Generation – junge Menschen in der Coronakrise
Donnerstag, 25. Februar 2021, 14:00 bis 15:30 Uhr

Die Finanzkrise von 2007 zerstörte die Lebensentwürfe vieler junger Menschen und traf dabei jene besonders hart, die am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn standen. Den heute unter 25-Jährigen droht nun durch die Corona-Pandemie ein ähnliches Schicksal.

Wer beim Berufseinstieg keinen Job findet, hat auch danach ein höheres Risiko, von Arbeitslosigkeit betroffen zu sein. Neben den finanziellen Auswirkungen sind auch soziale Folgen spürbar: „Keinen Job zu haben, heißt für junge Menschen, keine Perspektive zu haben und vermittelt ihnen das Gefühl, nicht gebraucht zu werden. Ein sozialer Abstieg ist damit für viele vorprogrammiert“, warnte ÖGJ-Bundesvorsitzende Susanne Hofer.

Auch Bernhard Heinzlmaier sieht durch Corona eine große Zäsur für junge Menschen. Dieser „Schock“, so der Jugendforscher gegenüber dem STANDARD, stelle eine signifikante kollektive Generationserfahrung dar, die das Werte- und Normensystem nachhaltig prägen werde.

Welche politischen und gesellschaftlichen Schritte sind also notwendig, um jungen Menschen Sicherheit und eine gute Zukunft zu ermöglichen?

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Nachlese: Online-Diskussion: Koste es, was es wolle: Heute investieren. Und morgen?

Mit einer Online-Diskussionsreihe unter dem Titel „Leben und Arbeiten in Zeiten von Corona“ wird die Gewerkschaft GPA in den kommenden Monaten die politische Debatte um die Corona-Krise begleiten, Analysen liefern und mögliche Perspektiven für Zivilgesellschaft und Gewerkschaften aufzeigen.

Dabei wollen wir alle paar Wochen einen aktuellen Hot-Spot in diesen so herausfordernden Pandemie-Zeiten in den Mittelpunkt einer politischen Diskussion stellen. Und dabei auch der Frage nachgehen, welche Lehren aus der Krise zu ziehen sind: für uns als Gewerkschaft, für BetriebsrätInnen und für die Politik.

Den Startschuss für diese Serie bildete moderierte Diskussion im Rahmen einer Online-Veranstaltung am 14. Dezember 2020 unter dem Motto „Koste es, was es wolle: Heute investieren. Und morgen?“

Im Zentrum dabei die Folgen der Corona-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt.

Dazu diskutierten auf Einladung der Gewerkschaft GPA die folgenden drei WirtschaftsexpertInnen:

  • David Mum (Ökonom und Mitglied der Bundesgeschäftsführung in der Gewerkschaft GPA)
  • Michaela Schmidt (Leiterin der Abteilung Wirtschaftspolitik in der AK Salzburg)
  • Oliver Picek (Senior Economist, Momentum Institut)

Diskutiert wurden insbesondere folgende Frage:

  • Was sind im Vergleich zu vergangenen Wirtschaftseinbrüchen die Besonderheiten der sog. Corona-Krise und was ist dabei am besorgniserregenden?
  • Wen retten die Corona-Hilfsmaßnahmen und wer zahlt drauf? Oder anders: Was ist von den gewaltigen Investitionen zu halten, die im letzten halben Jahr unter dem Titel „Koste es, was es wolle“ getätigt wurden?
  • Sind sie Ausdruck guter Krisenpolitik oder wären nicht ganz andere Schwerpunkte angesagt, um nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die Menschen abzusichern.
  • Was muss geschehen, dass nicht wieder die Arbeitnehmer/innen, die Pensionist/innen, Arbeitslose u.a. die weniger haben die Zeche zahlen?
  • Wie schaut guter Schuldenabbau aus, der verteilungsgerecht ist und somit Ungleichheiten nicht noch größer werden lässt?

Zusammenfassung unter folgendem Link:

Bericht zur Online-Diskussion „Koste es was es wolle. Heute investieren – und morgen?“

von Christof Mackinger, KOMPETENZ-Online am 17.12.2020

Vorschau:

  • Am 28. Jänner von 14.00-15.30 geht die Veranstaltungsserie der Gewerkschaft GPA „Leben und Arbeiten in Zeiten von Corona“ in ihre zweite Runde.
  • Dann wird diskutiert: „Besteht die Europäische Union den Corona-Stresstest?“

Weiterführende Links zu Beiträgen der Vortragenden:

Michaela Schmidt

Oliver Picek

David Mum