Ausgeliehen und ausgebeutet? (SE)

Wie sich Leiharbeitskräfte für ihre Rechte stark machen und BetriebsrätInnen sie dabei unterstützen können

„Zwar bekommt die Leasingfirma, für die er seit nun vier Jahren bei Bau und Reparaturen von Schnellbooten tätig ist, für deine Arbeit je nach Vermittlung zwischen 32 und 40 Euro pro Stunde, allerdings erhält Isko davon nur 14 Euro.“*

Das Thema Leiharbeit ist nicht neu, aber aktueller denn je. Eine Strategie vieler – vor allem mittlerer bis großer – Unternehmen ist es heute, rasch und flexibel entsprechendes Personal zur Verfügung gestellt zu bekommen und dieses ebenso rasch wieder freisetzen zu können. Personalkosten sollen nur dann anfallen, wenn Personal tatsächlich gebraucht wird. Leer- und Stehzeiten sollen zu Lasten von Dritten gehen. Der Mensch, der sich hinter der Leiharbeitskraft verbirgt, scheint hier nebensächlich. Doch auch Leiharbeitskräfte haben Rechte und Ansprüche die es durchzusetzen gilt.

Das Seminar beschäftigt sich mit den Chancen, die speziell Betriebsräte und Betriebsrätinnen in den Betrieben haben, sich auch der Interessenvertretung dieser Gruppe anzunehmen und damit maßgeblich zu einem besseren Arbeitsklima für alle Beschäftigten beizutragen!

Datum: 21. Mai 2019, 09:00 bis 17:00 Uhr.
Ort: ÖGB Catamaran, Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien, Raum: Grete Rehor
Zielgruppe: Betriebsratsmitglieder, die Mitglied der GPA-djp sind.

Seminarziele: Weiterlesen

Grauzonen der Arbeit

Grauzonen der ArbeitPrekarität, Schwarzarbeit, halblegale Anstellungsverhältnisse
Termin: Mittwoch, 14. Sep. 2016,
8 – 11 Uhr
Ort: Arbeiterkammer OÖ, Volksgartenstraße 40, 4020 Linz
Anmeldung bis 9.9.2016 und Infos unter: renate.auerboeck@oegb.at, Tel. 0732 665391 6014, VÖGB OÖ, Weingartshofstr. 2, 4020 Linz

Heute sind weltweit schätzungsweise über 60 Prozent der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft informell tätig. Dazu gehören nicht nur ambulante HändlerInnen oder selbständige HandwerkerInnen im informellen Sektor, sondern auch sogenannte „SchwarzarbeiterInnen“ in Fabriken und Dienstleistungsfirmen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche halb(in)formelle Praktiken, die die Beziehung zwischen Arbeit und Kapital kennzeichnen. Vor dem Hintergrund eines globalisierten Kapitalismus, der durch eine zunehmende Prekarisierung und Informalisierung der Arbeitsbeziehungen charakterisiert ist, gewährt die Herausgeberin und Mitautorin der Schwerpunktausgabe „Grauzonen der Arbeit“ des Journal für Entwicklungspolitik (Volume XXXI • Issue 4 • 2015) einen Einblick in die Grauzonen zwischen informeller und formeller Arbeit, um auf diese Weise den Zusammenhang zwischen nicht regulierten Tätigkeiten und kapitalistischer Akkumulation darzustellen. Weiterlesen

Tagung „GegenBewegungen bilden!“

Politische Bildung im Kontext moderner Arbeitswelt

Tagung der VÖGB/AK-ReferentInnen-Akademie am 04. Dezember 2013 im Bildungszentrum der Arbeiterkammer Wien.

GegenBewegungen

Arbeitswelt heute ist gekennzeichnet durch zunehmenden Druck und wachsende Unsicherheit – die Arbeitsintensität und Arbeitsplatzunsicherheit nehmen zu, Menschen werden über Grenzen hinweg gegeneinander ausgespielt, die scheinbare Notwendigkeit sich ständig aus- und weiterzubilden schreibt sich immer tiefer in das Bewusstsein Vieler ein. Auch Phänomene wie Prekarisierung, Leiharbeit, die „Generation Praktikum“ und „Working Poor“ prägen die Diskussion und bringen ArbeitnehmerInnen immer wieder an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Weiterlesen

Verantwortung einfordern! Krise – Einkommensverteilung – Prekarisierung

Die Arbeiterkammer Wien und NeSoVe laden zum ANDEREN Dialog ein: Verantwortung einfordern! Krise – Einkommensverteilung – Prekarisierung
Termin: Am Mittwoch, 5. Dezember 2012 von 15- 19 Uhr
Ort: Im AK Bildungszentrum, Saal 11A+B, Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien
Anmeldung zur barrierefreien Veranstaltung bis zum 28. November an office@sozialeverantwortung.at
Einladung und Programm zum Download: http://www.netzwerksozialeverantwortung.at/pages/veranstaltungen/verantwortung-einfordern.php

Weiterlesen

Forba: Zahl der prekär Beschäftigten nimmt zu

Der Orf präsentiert eine Forba – Studie:

Immer mehr Menschen in Österreich erhalten Sozialhilfe beziehungsweise Mindestsicherung. Eine aktuelle Studie beschreibt, wie Menschen trotz bezahlter Arbeit in die Armutsfalle geraten.

Mehr dazu unter im ORF